Pünktlichkeit wird gross geschrieben
Frank Gerschwiler
26.10.2026
Die Kursverantwortlichen sind es gewohnt und die SeniorInnen sind pünktlich. So konnte Walter Hausammann 29 Leiterinnen und 12 Leiter pünktlich um 13 Uhr begrüssen. Er erläuterte in seinen Begrüssungsworten den Ablauf und die Lektionsinhalte.
Nach einem von Hans Heim geleiteten ausgiebigen Aufwärmen standen vier Lektionen auf dem Programm, die ganz unterschiedliche Inhalte und Bewegungsformen ansprachen.
Yoga und Rhythmische Bewegungsabläufe
Im ersten Block durfte ein Teil der Leiterinnen und Leiter eine Lektion Yoga geniessen.
Nevin Simsek ist ausgebildete Yoga-Lehrerin. Ihre qualitativ hochstehende Lektion war in erster Linie für das persönliche Wohlbefinden angeboten worden. Jede und jeder konnte bei dieser Lektion Übungen und Ideen für seine persönliche Entspannung mitnehmen. Um sie in den Turnstunden umsetzen zu können, wären zwingend vertiefende Weiterbildungen notwendig.
Für ihre Lektion Rhythmische Bewegungsabläufe nutzte Irene Bürgi Abfallsäcke als Handgeräte. Bereits im Einstieg in die Lektion wurde die Koordination von Armen und Beinen gefordert. Als Erschwerung kamen unterschiedliche Rhythmen hinzu. Was zu Beginn noch einfach zu bewältigen war, wurde zur Herausforderung. Irene zeigte ein einfaches Choreo-Muster, das rasch einstudiert war. Die Teilnehmenden mussten anschliessend in kleinen Gruppen selber kurze Choreosequenzen erarbeiten. Dabei war der Abfallsack als Handgerät die Bedingung.
Nebst den Abfallsäcken durften auch Holzstäbe, Zeitungen, Becher oder Pet-Flaschen eingesetzt werden. Die verschiedenen Gruppen führte ihre sehr kreativen Übungen vor.
In der Pause konnten sich die Kursteilnehmenden mit Getränken, feinen Brötchen sowie Kaffee und Kuchen wieder stärken. Diese war auch nötig, denn im zweiten Teil warteten anspruchsvolle Lektionen. Die Frauenriege Müllheim hatte diese vorbereitet.
Beweglichkeit und Kräftigung der Knie sowie Kleine Spiele
Hans Heim erläuterte eine kurze Theorie 'Rund ums Knie' und verband diese sofort mit praktischer Arbeit. Er betonte auch, dass ein ganzes Zusammenspiel aller Muskelketten wichtig ist, um besseren Erfolg zu haben. Mit gezielten Übungen und der notwendigen Beobachtung der korrekten Ausführungen lernten die Teilnehmenden ihre Knie zu stärken, aber auch die Beweglichkeit zu fördern oder zu erhalten.
Ein wichtiges Anliegen aller Kursleiterinnen ist immer, dass die Leiterinnen und Leiter Spass in den Lektionen erleben und lachen können. Dies gelingt insbesondere in Spiellektionen sehr gut.
Walter Hausammann verstand es wieder mit kleinen Spielen die Gruppe in gute Stimmung zu bringen. Dabei braucht es keine grosse Materialschlacht, damit alle auf ihre Kosten kommen.
Die Teilnehmenden konnten bei diesem Kurs wieder viele Ideen für ihre Turnstunden in ihren Riegen erleben oder einfach für sich persönlich von der Kompetenz der Kursleiterinnen und Kursleiter profitieren.
In seinem Schlusswort erwähnte Walter Hausammann, dass sich bei der Ausbildung 35+ im nächsten Jahr Aenderungen ergeben werden. Vorläufig sind die Auswirkungen für die Leiterinnen und Leiter von Seniorinnen- und Seniorenriegen gering.





